24. März 2016

Klimaschutz – Ressourcen – Zukunft – modularer Holzbau



So schonen wir Ressourcen und schaffen einen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft

Wir haben uns entschieden, Konzepte zu entwickeln, die sowohl möglichst klimaneutral als auch ressourcenschonend sind. Gleichzeitig stehen soziale Überlegungen mit im Fokus. Was wir uns überlegen, soll in puncto Immobilien Entwicklung und Energieversorgung weltweit einsetzbar sein. Mit unseren Überlegungen zur Serienfertigung wollen wir somit auch Vorbild sein, mit den vorhandenen Ressourcen sparsam umzugehen. 

Wir sehen es als unsere Aufgabe an, im Spannungsfeld zwischen Klimaschutz und Ressourcenschonung auf der einen Seite und großem Bedarf auf der anderen Seite, geeignete Lösungen für die Gebäude der Zukunft zu finden. Das treibt uns an, die besten Konzepte zu realisieren und gleichzeitig modernste Technik im Gebäude und in der Produktion einzusetzen. Die von uns entwickelten Gebäudemodule führen zu kürzesten Errichtungszeiten und erreichen dennoch höchste Qualitätsstandards. Dabei achten wir in der Gestaltung unsere Produktlinien genau auf die spätere Nutzung.

 
 
adorable sisters feeding duck
junge Menschen machen Sport

Gleichzeitig entwickeln wir Produkten, die sich an ganz unterschiedliche Zielgruppen richten. Um möglichst rasch Wohnraum für viele Menschen zu vernünftigen Baukosten zu schaffen, fertigen wir Grundmodule, die wir in größerer Stückzahl kurzfristig verfügbar machen können. Im Rahmen unserer Entwicklung werden wir auf der gleichen Grundüberlegung basierend Module für höchste Ansprüche und Individualität auf den Markt bringen.

Der Kern unseres Handels bewegt sich immer an der Fragestellung entlang, möglichst nur Materialien einzusetzen, die nachwachsend sind.

SEMODU setzt bei den Konzepten aber nicht nur auf die Materialauswahl. Mit unseren wegweisenden Energiekonzepten schaffen wir ein Beitrag zum Ausbau der Speichertechnologie und tragen damit ganz wesentlich zur Reduzierung von Treibhausgasen bei.



Überlegungen zum Einsatz von Holz

Holz ist ein mit Zellulosefasern bewehrter Verbundbaustoff mit hohem Hohlraumanteil. Wir sehen dieses Material deswegen als natürliches „Hightech“-Produkt. Obwohl leichter als Stahl ist es grundsätzlich tragfähiger und kann im Gegensatz zu Beton noch große Zugkräfte aufnehmen. Daneben hat es allerbeste Wärmedämmeigenschaften.

Holz erzeugt, wenn die Oberfläche unbehandelt ist oder offenporig bleibt, ein gesundes und behagliches Raumklima, da Feuchtigkeit auf natürliche Weise reguliert wird.

Gerade bei unseren modularen Überlegungen kommt Holz eine Schlüsselrolle zu. Holz ist ein Material, das sich trocken und ohne weitere chemische Prozesse behandeln lässt. Holz bindet enorme Mengen an CO² und dadurch, dass wir die gleiche Menge des eingesetzten Holzes wieder der Aufforstung zuführen, verbessern wir die CO²-Bilanz ganz allgemein.

Der modulare Bau multipliziert gleichsam die ausgewiesenen Stärken des Holzbaus. Er ist noch präziser in der Fertigung, noch schneller im Aufbau bzw. der Montage, noch wirtschaftlicher, noch effizienter und dadurch auch noch kostengünstiger. Die Voraussetzung dies alles zu erreichen, erfordern dabei sehr große Investitionen, denn nur durch ein hohes Maß an Vorfertigung und durch den Einsatz von Fertigungstechniken, die aus der Industrie bekannt sind, lassen sich die hier skizzierten Skaleneffekte erreichen.

Unsere Module sind neben dem hohen Vorfertigungsgrad grundsätzlich leicht rückbaubar und recyclingfähig. Wir erreichen, wie bereits beschrieben, einen Umweltstandard, der sich auf der Habenseite der CO²-Bilanz bewegt.

Dies halten wir für wissenswert:

Alleine Deutschland besitzt eine Waldfläche von ca. 11,1 Millionen Hektar, das sind rund 30% der gesamten Wirtschaftsfläche. Der Holzvorrat in unseren Wäldern beträgt damit ungefähr 3,4 Milliarden Kubikmeter. Alleine diese Wälder entnehmen der Atmosphäre Tag für Tag über 600.000 Tonnen CO². Dies entspricht pro Sekunde ungefähr der Menge, die drei Autofahrer pro Jahr produzieren. Um eine Tonne Holz zu produzieren, entziehen Bäume der Atmosphäre rund 1,9 Tonnen klimaschädigendes CO² und speichern 500 kg Kohlenstoff.

Wenn wir das Holz nutzen, um unsere Module zu fertigen und gleichzeitig wieder Aufforsten, so wird dieser im Holz gespeicherte Kohlenstoff und damit das entsprechende CO²-Äquivalent, während der Nutzungsdauer des Holzes der Atmosphäre entzogen. Dadurch wirkt die Holzverwendung der Akkumulation von CO² und somit dem Treibhauseffekt entgegen.

Jahresringe auf einem Baumstamm. Symbolfoto für Alter.

Wir fertigen mit Liebe zum Detail moderne Gebäude...

... damit schaffen wir ein gesundes Raumklima und Räume zum Wohlfühlen.

Schreiner bei der Arbeit

Gleichzeitig leisten wir einen Beitrag zum Schutz unseres Klimas.

modularer Holzbau - das ist möglich:

modularer Holzbau ermöglicht sehr kurze Bauzeiten

modularer Holzbau führt zu einer nahezu trockenen Baustelle

modularer Holzbau ist ein Beitrag zum Klimaschutz, insbesondere, wenn für Wiederaufforstung gesorgt wird

modularer Holzbau ermöglicht eine CO2-neutrale Projektumsetzung

modularer Holzbau führt zu einem angenehmen Wohnklima



Klimatologische Gesichtspunkte - oder weswegen sich SEMODU zum Ziel gesetzt hat im Wesentlichen auf Holz als Baustoff zu setzen

Die Erderwärmung hat längst eingesetzt und wird sich auch bei optimalen weltweiten Anstrengungen in Bezug auf Klimaschutz in den nächsten 200 Jahren allenfalls verlangsamen oder stoppen lassen, eine Umkehr halten nahezu alle führenden Wissenschaftler für ausgeschlossen.

Es wird wärmer werden, weltweit besonders aber in den gemäßigten und polaren Regionen, ob dies nun „nur“ zwei oder gleich vier Grad pro Jahr sind, darüber streitet sich die Wissenschaft noch. Irgendwo dazwischen wird der Anstieg in den nächsten Jahrzehnten liegen. Gehen wir einmal davon aus, dass gegen 2050 die Temperaturen in unseren Breiten um zwei Grad höher liegen, als im langjährigen Mittel der Periode von 1981-2010, dann befinden wir uns in einer ganz anderen Klimaregion. Zunächst möchte ich aber feststellen, dass es ohnehin schon erhebliche Veränderungen gegeben hat. So liegen die Temperaturen  bereits heute in vielen Regionen um 1 bis 2 Grad über den Werten vor der Industrialisierung.

Was bedeutet aber ein Anstieg von zwei Grad? An einem einfachen Vergleich kann dies verdeutlicht werden. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Berlin entsprach 2014 ca. 11 Grad Celsius. Zählt an zwei Grad dazu liegt man in einer Klimaregion, die ungefähr der Klimazone von Bordeaux in Frankreich entspricht.

 

Wasserpumpe im Garten

Wir denken, dass es sich deswegen lohnt ganz neue Konzepte anzugehen und einen wichtigen Beitrag zum Schutz unseres Klimas zu leisten.